Meditationen

Achtsamkeitsmeditation

Unser Alltagsgeist ist es gewohnt, pausenlos neue Gedanken und Gedankenketten zu erzeugen, doch in der wahren Natur des Geistes ist es still. Die Gedanken und Gefühle sind zur Ruhe gekommen. Es ist eine innere Stille, die nicht mit Dösen zu verwechseln ist. Dieser gewünschte Meditationszustand wird auch mit "offener Weite" beschrieben. Um den Geist derart zu trainieren, kann der Atem als einfachstes Meditationsobjekt gewählt werden.

Nach der tibetisch-buddhistischen Tradition kennzeichnen die Meditation drei Qualitäten:

1. Achtsamkeit auf den Atem

2. inneres Gewahrsein der Achtsamkeit

3. "offene Weite" , d.h. entspannt sein, sich öffnen, loslassen

Dabei ist auch die richtige Körperhaltung von großer Bedeutung. Sie kann durch den Yoga vorbereitet und ermöglicht werden. Die Meditation stimuliert die rechte Gehirnhälfte, die für Entspannung, innere Stille und Einsicht steht. Im Alltag ist oft nur die linke, handlungsorientierte Gehirnhälfte aktiv. Die Meditation schafft somit Balance und Harmonisierung beider Gehirnhälften und damit auch eine Harmonisierung des vegetativen Nervensystems. Dies ist ein guter Ausgleich für Stress und Hektik in unserer modernen Welt.

Workshop Cakra Meditation

Der physische Körper erhält seine Kraft aus einem komplexen Energiesystem. Die feinstoffliche Komponente dieses Energiesystems fließt in den "Nadis" (Röhren). Diese Nadis verdichten sich in den 7 "Cakren" (Rad) entlang der Wirbelsäule, deren Lage sich interessanter Weise mit der Position wichtiger Nervengeflechte bzw. Organen deckt. Die passenden Yogaübungen und die Cakra-Meditation führen zur Aktivierung und Harmonisierung der Cakren, was sich positiv auf Körper, Seele und Geist auswirkt.

Workshop Liebende Güte Meditation

Diese Meditationsform beginnt damit, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen und schult den Geist in Mitgefühl für uns selbst und für andere fühlende Wesen. Diese Praxis ermöglicht es, mit sich selbst ins Reine zu kommen und auch die Beziehung zu einem Mitmenschen in neuem Licht zu betrachten. Das Freund-Feind-Denken verändert sich zu mehr Offenheit und Verständnis für andere, die eigene Ausstrahlung wird allmählich wärmer und herzlicher. Diese Meditationspraxis orientiert sich an den Belehrungen des tibetisch-buddhistischen Meditationsmeisters Sogyal Rinpoche.